Thomas Knapp

 

Kindergarten dringend - Standortwahl hochproblematisch

Veröffentlicht in Gemeinderatsfraktion

Foto: Matthias Käser

Wir sind für einen neuen Kindergarten und das schon lange und begrüßen, dass nun nach einem Jahr endlich wieder ein Wettbewerb beschlossen wurde, der eigentlich schon eine Weile abgeschlossen sein sollte.

Wir hatten im Juni 2020 eigentlich gehofft, dass der Kindergarten im September 2021, zum Ende der Sommerferien von fast 100 Kindern und ihren Erzieherinnen mit viel Freude in Besitz genommen wird.

Das haben wir im Juni 2020 im Mitteilungsblatt veröffentlicht:
 

  • Ein Kindergarten mit fast 100 Plätzen bringt ein recht hohes Verkehrsaufkommen und ist für einen Standort innerhalb eines Wohngebietes schon aus diesem Grund für uns nicht tragbar. Im Bruch ist die Zu- und Abfahrt durch die bestehende Infrastruktur geregelt.
  • Die zentrale Lage lässt sich aber auch sehr gut mit Fahrrädern und fußläufig sowohl von Singen, als auch von Wilferdingen erreichen.
  • Die Umgebung des geplanten Kindergartens ist im Grünen, nahe der Pfinz und bietet für die Gruppen autofreie Wege für interessante Spaziergänge, für Waldbesuchen, die immer wieder spannend für die Kleinen sind und auch der Weg zur Ortsmitte und den Spielmöglichkeiten dort ist für die kurzen Beinchen ein Klacks.
  • Wir sehen die Chance mit diesem Projekt wieder eine Bereicherung der Remchinger Ortsmitte, dieses Mal für die ganz Kleinen, zu schaffen.

... und heute heißt es: Plan geplatzt, Beschluss wird zurückgenommen, aufgrund nachträglich aufgetretener Schwierigkeiten am Standort. Wir bedauern dies, hauptsächlich natürlich für die Kinder.

Lösung der Kernzeitbetreuung war im Zusammenhang mit dem Kindergarten gefordert – das ist uns fremd.

Um es klar zu sagen, wir haben mit einer Stellungnahme von Edgar Kunzmann angeregt, dass die Bedingungen der Unterbringung der Kernzeitbetreuung in Wilferdingen für alle dort betreuten Kinder und deren Betreuerinnen unzumutbar ist und unterstützen hier eine schnelle Lösung. Doch einen zentralen Campus für mehrere hundert Kleinkinder, Grundschulkinder und Realschulkinder zusammen auf einem Gelände innerhalb eines Wohngebietes, das bereits jetzt ein hohes Verkehrsaufkommen durch Kirche, Schulen und Kindergärten und nicht zuletzt auch durch ausweichenden Durchgangsverkehr ist für die SPD-Fraktion eine schlechte Lösung.

Campus ist gut für die Kinder und Jugendlichen, die jetzt schon dort beschult werden und dann in neuen oder auch renovierten Räumen endlich richtig untergebracht sind. Doch für Kindergartengruppen ist diese Konzeption keine Lösung.

Wir hoffen nun auf den Architektenwettbewerb, vielleicht können diese Fachleute zaubern. Wir lassen uns überraschen – was auch der Grund der Enthaltung war, denn Neubauten müssen sein und das schnell, aber nicht so!

Antje Hill
Für die SPD-Fraktion

 

 

 

 

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