Thomas Knapp

 

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am 20.11.2019 von SPD Enzkreis

Zahlreiche Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus dem Enzkreis wurden am vergangenen Sonntag in der Historischen Weinbrennerkelter in Kämpfelbach-Bilfingen für ihre langjährige Treue und Mitgliedschaft durch den SPD-Kreisvorsitzenden Paul Renner und die Bundestagsabgeordnete Katja Mast geehrt.

Bereits zum Eingang machte Kreisvorsitzender Paul Renner deutlich, welchen Stellenwert Jubilare und Mitglieder für die Sozialdemokraten haben: „Ihr lebt Solidarität und macht sie dadurch für uns alle erfahrbar. Ihr zeigt uns, was SPD heißt. Viele Menschen treten uns bei, weil wir für den Kampf für Demokratie, Freiheit und für soziale Gerechtigkeit in dieser Gesellschaft stehen. Aber sie treten uns auch bei, weil sie uns zutrauen, dass wir die Zukunft gestalten können. Wenn wir Sozialdemokraten von Tradition sprechen, dann meinen wir das, was wir im Laufe von über 150 Jahren zur Gestaltung und Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in unseren Kommunen, im Land und im Bund geleistet haben. Demokratie lebt vom Mitmachen, ohne die Mitglieder, ohne deren Engagement ist Parteiarbeit undenkbar. Daher wünsche ich mir auch eine hohe Beteiligung bei dem bevorstehenden Mitgliedervotum zum Parteivorsitz“.

Als Sozialdemokraten müssen wir vor alle jetzt in Zeiten, in denen rechtsextreme, -populistische und demokratiefeindliche Einstellungen vermehrt auftreten und salonfähig werden, für unsere Demokratie, unsere Werte einer offenen und toleranten Gesellschaft kämpfen. Ich finde in diesen Zeiten brauchen wir in Deutschland eine starke SPD. Meine Generation muss sich dafür einsetzen und kämpfen, dass die Errungenschaften der letzten 60 Jahre nicht untergraben und zerstört werden“, so Renner weiter.

Die Bundestagsabgeordnete Katja Mast, die letztes Jahr für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden, ging in ihrem Grußwort auf die aktuellen politischen Entwicklungen und Ereignisse in Berlin ein und erläuterte die letzte Woche im Bundestag beschlossene Grundrente, Abschaffung des Soli und das Klimaschutzgesetz.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Kurt Mayer (Heimsheim), Dieter Kiesling (Illingen), Thomas Knapp (Mühlacker), Rudolf Schwarz (Neuenbürg), Gaby Wieland (Straubenhardt). Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Hannelore Burghardt (Engelsbrand), Johann Wondreis (Mühlacker), Dieter Bürkle (Neulingen), Hannelore Giek (Remchingen), Martin Bruch (Tiefenbronn). Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Dieter Reuss (Birkenfeld), Winfried Heck (Kieselbronn), Herbert Steinbach (Königsbach-Stein), Bernd Roller (Mühlacker), Herbert Schwab (Neulingen), Helga Münchinger (Ötisheim), Horst Müller (Tiefenbronn). Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Wilhelm Bernecker (Knittlingen).

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am 02.11.2019 von SPD Enzkreis

Die beiden SPD-Kreisvorsitzenden Annkathrin Wulff (Pforzheim) und Paul Renner (Enzkreis) haben das jüngste PZ-Interview von CDU-Bundestagsabgeordneten Gunther Krichbaum in der PZ zum Anlass genommen, darauf hinzuweisen, "dass es guter politischer Brauch ist, dass jeder seins klärt."

"Wir verstehen die Nervosität auf Seiten der CDU. Das muss unser Koalitionspartner unter sich ausmachen. Wir würden aber gerne bei zentralen, politischen Projekten wie der Grundrente, der Zukunft der Arbeit und dem Klimaschutz weiter kommen. Zu Inhalten sagt Herr Krichbaum allerdings gar nichts", so Wulff und Renner.

Wulff und Renner äußern sich auch zum "SPD-Aktien-Vergleich" von Krichbaum. "Die SPD ist kein Unternehmen. Das müsste auf Seiten der CDU vielleicht Herrn Merz nochmal gesagt werden." Es sei auch spannend, dass Herr  Krichbaum wisse, was in Ortsvereinen diskutiert werde. "Uns ist nicht bekannt, dass er ich dort aktiv an Debatten beteiligt hat", so die beiden SPD-Kreisvorsitzenden.

Wulff und Renner fordern die CDU auf, "den ernst der Lage" zu erkennen. "Unsere Demokratie steht massiv unter Druck. Auch hier in Pforzheim und dem Enzkreis. Da ist es ziemlich ruhig auf CDU-Seite. Da sind aber beide Volksparteien gefordert, die Werte unseres Landes zu verteidigen", so Wulff und Renner.

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am 02.11.2019 von SPD Enzkreis

Die SPD in Pforzheim und dem Enzkreis hat das von der Bundesregierung am Mittwoch beschlossene Maßnahmenpaket zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und Hasskriminialität als „starken Rückhalt für eine starke und wehrhaft Demokratie“ 

in Pforzheim und dem Enzkreis und ganz Deutschland bezeichnet. Insbesondere die schärfen Strafen für Angriffe auf medizinisches Personal und der bessere Schutz von Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern sei enorm wichtig.

„Wir haben hier vor Ort erlebt, wie Rettungspersonal angegriffen wird. Ich habe sehr deutlich gesagt: Das werden wir unterbinden. Und zwar schnell. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hat jetzt einen Vorschlag gemacht. Das ist absolut richtig. Dazu stehe ich. Und das wird jetzt auch zügig im Bundestag beraten“, so Katja Mast.
 

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am 31.10.2019 von SPD Ortsverein Heimsheim

Jan Sascha Hambach, Hannah Hensler und Rolf Vetter

Am vergangenen Dienstag fand in der Cafeteria der Zehntscheune ein Bürgerforum zum Thema „Klimawandel, was sollten Kommunen beitragen?“ statt. Unser Referent war Jan Sascha Hambach aus Renningen. Er referierte darüber wie auf Wunsch der SPD- und Grünen-Fraktion im Renninger Gemeinderat unlängst ein Beschluss gefasst wurde, bei allen zukünftigen Entscheidungen zu erörtern, ob ein Beitrag zum Klimaschutz bzw. zur Nachhaltigkeit geleistet werden kann. Der Vorschlag stammt aus einer Nachhaltigkeitsberatung, den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen und einer Bestandsaufnahme in der Stadt. Bei zahlreichen Projekten kann auf Nachhaltigkeit geachtet werden: Ökostrom/ LED-Beleuchtung, Innenentwicklung (sozialer Wohnungsbau, Parkplatzsituation), Holzbauweise, Öffentlicher Nahverkehr, Renaturierung; Blühwiesen, nachhaltige Waldnutzung uvm.

Auch wir in Heimsheim können noch mehr zum Thema Nachhaltigkeit beitragen, bzw. auch bereits umgesetzte Themen stärker kommunizieren. Aktuelle Themen in Heimsheim sind die LED-Beleuchtung im Neubaugebiet Lailberg 2, die Holzbauweise des dortigen neuen Kindergartens, der Wunsch endlich einen sicheren Radweg nach Perouse zu erhalten, das Bestreben nach einer Busverbindung nach Malmsheim bzw. Renningen. Die Forcierung des Themas Nachhaltigkeit ist uns ein Bedürfnis und wir werden versuchen, dieses Thema bei jeder zukünftigen Entscheidung zu berücksichtigen.

Vielen Dank an Jan Sascha für den interessanten Vortrag und an alle Gäste, die ihr Interesse an diesem wichtigen Thema gezeigt haben.

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am 16.10.2019 von SPD Ortsverein Heimsheim

Herzliche Einladung

 

Bürgerforum  

Dienstag, 29. Oktober

Beginn: 19:30  Uhr

Cafeteria Zehntscheune Heimsheim

„Klimawandel, was sollten die Kommunen beitragen“

 

mit Jan Sascha Hambach

Fraktionssprecher SPD Renningen

Er stellt den einstimmigen Beschluss des Gemeinderats zum Klimawandel in Renningen vor.  In anschließender Diskussion wollen wir beraten, ob dies in Heimsheim auch möglich sein könnte.

 

Es laden ein: SPD Ortsverein Heimsheim/Heckengäu und die SPD Gemeinderatsfraktion

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